Nach einer unruhigen Nacht im Hilton wach ich nach 1:40 am und 4:29 am ein drittes Mal kurz vor acht auf. Der Hals kratzt, die Augen jucken und irgendwie fehlen einem alle Kräfte. Scheiße! Hört das nie auf? Jedes Mal das selbe wenn ich in den USA war. 2009 lag ich eine Woche flach. Naja, reiß dich jetzt zusammen! Muss und soll weitergehen. Chaka! Duschen, Anziehen und ab zum Frühstücken, um 12 musst Du hier raus sein.
Gesagt getan, aber so richtig schmecken will es dann doch nicht. Nur ein Teller. Eier, Speck und Würstchen, sowie eine Riesenwaffel mit Schokostreußel und Obst.
Everything okay, honey? Äh. Yes I am fine, thanks. erwiedere ich der jungen afroamerikanischen Kellnerin mit den endlos langen Beinen und einem strahlend weißen Lächeln. You are wellcome sagte sie und ging. Das wiederholte sich mehrfach in den nächsten 30 Minuten. Mir sollte an nichts fehlen hehe.
Etwas Überfressen begebe ich mich zurück auf das Zimmer. Noch ein wenig das WLAN strapazieren, bevor ich wieder abgeschnitten bin, vom Rest der Welt und alles zusammenpacken muss.
Es ist strahlendes Wetter und ich denke mir, ich sollte noch ein paar Aussenaufnahmen der Hall of Fame machen, den Koffer geben dafür an der Rezeption ab. So sei es und ich begebe mich abermals zur Ruhmeshalle. Das Wetter täuscht. Es ist zwar sonnig, aber es bläst ein kräftiger und kalter Wind und dass bei meiner Erkältung. Nach ein paar wenigen Aufnahmen entschließe ich mich doch wieder schnell ins Hotel zu gehen. (Leider sind die Bilder wie ich später feststellen musste nicht einwandfrei geworden. Auf meinen Fischeye-Adapter hatte ich Flecken. Dammit).
- linke Ansicht der Hoophall
- Hoophall mit Flagge
- Hoophall von der Straßenseite.
Noch ein wenig Internet, dann bitte ich die Rezeptionistin mir ein Taxi zu rufen. Ein Photo für eine jüdische Familie mit süßen Kindern aufnehmen und ab ins Taxi.
Was mich nach Springfield führte? I visited the Basketball Hall of Fame antwortete ich. Oh großartig, es war richtig, dass Sie auf der westlichen Seite Springfields geblieben sind! Okay?! dachte ich mir. Er selbst komme ursprüngliche aus Canton Ohio, welches er mir für den Besuch der dortigen Football Hall of Fame empfahl. Yes I know. I wil be there at Octobre 7th, antwortete ich grinsend.
Wir sind da. Nach einer kurzen Verabschiedung betrete ich den kleinen Busbahnhof. Schnell die Tickets für heute Abend 9:55 pm abholen, den Koffer ins Schließfach und die Innenstadt etwas unsicher machen. Am Schalter gebe ich meine Nummer an, die ich damals am Telefon erhalten habe und zeige meine Pass. Alles okay und ich bekomme meine Tickets ausgehändigt. Ein gutes Gefühl. Jetzt den Koffer ins Schließfach. Äh, wie? Es gibt keine Schließfächer! Was mach ich jetzt mit dem Koffer? Es ist 13:30 pm und mein Bus geht um 9:55 pm. I am stucked in Springfield.
Die Zeit verrinnt nur schleichend. In der kleinen Wartehalle laufen zwei Fernseher. Es läuft CNN: Schießerei in einer Shopping Mall in Nairobi. Viele Tote. Ich gehe zum Kiosk und frage nach einer Prepaid-Karte. Sorry Sir, my operating system is down. Mist! Zurück zum Platz. Ich beginne etwas zu schreiben, schließlich hinke ich meinem Blog sehr hinterher.
14:30. Ich besorge mir ein Sandwich und grüble was ich anders hätte machen sollen. Das beste wäre gewesen den Koffer im Hotel zu lassen und später mit einem Taxi dort wieder abzuholen. Hätte mich 20 Dollar gekostet. Mmh.
15:30. Eine junge Frau, etwas heruntergekommen, spricht mich an und bittet mich um 2 Dollar. Ich gebe ihr bereitwillig das Geld und sie setzt sich zu mir. You didn’t have 5 Dollars for me? No. You already got 2 from me. Sie springt auf und fragt mich woher ich komme. Aus Berlin, Deutschland. Oh really. Is it nice there? Oh ja! entgegnete ich ihr und nach einem kurzen Handshake entschwand sie.
16:30. Die Sicherheitsleute beäugen mich. An ihrer Tür hängt eine Fahne der Marines. Ich lege meine beste Unschuldsmiene auf.
17:00. Verdammt ich muss auf Toilette! Der Koffer? Egal. Sonst mach ich mir hier noch in die Hose. Gott sei Dank, die Kabinen sind groß genug, ich kann mich erleichtert erleichtern. Ein gutes Gefühl hehe.
17:30. Ich entdecke auf der Anzeigetafel, ein Fernseher, der manchmal verdächtig knistert, eine weitere Verbindung nach Albany, 18:30. Verdammt, warum kann ich nicht eigentlich den nehmen? Beim Ticketschalter die gute Nachricht. Yes you can. Just ask the busdriver. Puh, das werde ich auf jeden Fall tun! Ich bin etwas entspannter, denn weiterhin warten zu müssen, bis um 9:55 pm … ne bloss nicht!
18:30. Der Busfahrer gibt sein okay. Kein Wunder. Es sitzen nur etwa 16 Leute drin. Auch eine fünfköpfige Amish-Familie in ihrer typischen Tracht. Der Busfahrer stellt sich als Jim vor und die Fahrt nach Albany beginnt.
Der größte Teil der Fahrt über ist es dunkel. Man bekommt nicht wirklich was mit. Erst als wir Albany erreichen bekommt man dessen leuchtende Skyline zu sehen. Mein Hotel, ein Holiday Inn, liegt direkt neben dem Busbahnhof. Am Empfang werde ich freundlich begrüßt. Mein Vorname erregt wieder Aufmerksamkeit. Als Priority-Member gibt es kostenlos Wasser und gegen 9:00 pm freue ich mich über den Komfort meines Hotelzimmers.
- Hotelzimmer im Holiday Inn.
- Bett im Hotelzimmer
Yes und Morgen geht es auf nach Cooperstown!




